gravatar Gute Vorsätze

11. Januar 2009 um 16:46 Uhr 

Jedes neue Jahr schmiedet man gute Vorsätze, was geändert werden soll und für viele ist auch mehr Sport. Ich habe am Donnerstag meinen Vorsatz in die Tat umgesetzt und bin nach Feierabend direkt in die Alsterschwimmhalle gefahren. Mein Ziel war es 60 Bahnen á 50m zu schwimmen.

Dort angekommen, stelle sich dann erstmal die große Frage: “1,5h oder doch eher 3h”. Da ich mir ein großes Ziel gesteckt hatte und nicht mehr wußte wie fit ich bin, nahm ich dann doch die 3h. Damals in Berlin gab es nur Tageskarten, aber die sind mir hier das Geld nicht wert, wenn ich garantiert unter 3h bleibe.

Die nette Dame an der Kasse erklärte mir kurz den Weg und so bin ich dann in den Umkleidebereich gestiefelt – okay, geturnschuht. Zu meiner Verwunderung sah ich nirgends ein Schild, wo wie in Berlin “Barfußbereich” drauf stand. Daher hätte ich komplett mit meinen Straßenschuhen in die Umkleide gehen können. Aber als langjähriger Exschwimmer hatte ich ja meine Bundeswehr Badeschuhe dabei und zog diese auch sogleich an. Pfand für den Spind betrug 1,- EUR, was ich für fair halte, außer dass es darin keine Bügel gab. Dies war dann leicht ärgerlich, aber halt nicht zu ändern.

Nach dem Umziehen und Duschen betrat ich dann die Schwimmhalle. Die Bahnen sind 50mx25m und somit gut geeignet für längere Schwimmabende. Über eine Leiter ging ich ins Wasser, was eigentlich 28°C haben sollte, aber ich fand es doch ein wenig kalt. Da ich aber nicht über die Wassertemperatur philosophieren wollte, begab ich mich in Richtung Startblock und begann meinem Ziel entgegen zu schwimmen.

Alle 10 Bahnen legte ich eine kurze Pause (max. 2 Min) ein, denn ich wollte dieses Mal überhaupt erstmal sehen, wie fit ich denn noch bin. Nervend waren die anderen Gäste nicht, außer einer Truppe von ca. 6-8 Schränken (also Kerlen), die immer an einem Bahnende Pause machten und das über fast die komplette Breite. So wußte ich immer nicht, wo ich anschlagen sollte. Nett war dann auch das Kommentar von dem einen der Truppe: “Man glaubt garnicht, dass wir schon 900m geschwommen sind.” Ich grinzte in mich hinein und begann die 42. Bahn.

Dummerweise hatte ich meine Schwimmbrille vergessen und somit waren meine Augen direkt dem Chlor ausgesetzt. Zum Ende hin, konnte ich alles nur noch verschwommen wahrnehmen. Und als ich mich nach meinem eigenen Verausgaben wieder angezogen hatte und meine Augen betrachtete waren diese extremst rot. Somit sollte ich dann das nächste Mal unbedingt eine Schwimmbrille mitnehmen.

Ich freue mich schon auf die nächste Woche, denn da wollte eine Kollegin mitkommen, die eigentlich schon bei diesem Male wollte, aber dann zu stark erkältet war.

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Ein Kommentar zu “Gute Vorsätze”

  1. 1. Opa sagte:

    Also Peter, daß ich Deine Leistung anerkenne, habe ich ja schon am Telefon gesagt. Daher hier nichts weiter dazu.

    Aber als einer, dem die Deutsche Sprache am Herzen liegt:

    Grinsen schreibt man mit “SSSSSSSSSS”, oder war das ein Sprechblasenausdruck?

    Und extrem läßt sich nicht mehr steigern, siehe ähnliche Ausdrücke “minimal”, “optimal” , “Maximal”

    Nimm es Deinem alten Opa nicht übel, er hat ja sonst keine Möglichkeit mehr, viel zu meckern.

    Tschüß bis übermorgen.

    OPA

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