gravatar 3 auf einen Streich

14. September 2008 um 19:15 Uhr von

“Endlich Wochenende und ich kann ausschlafen.” Das waren meine ursprünglichen Gedanken, als ich vom Wasserski zurückgefahren bin. Aber auch diesmal hatte ich die Rechnung ohne meine neuen Freunde gemacht. Ich bekam nämlich eine SMS, die besagte: “5:30 Uhr Davidwache fürn Fischmarkt“. Das hätte zwei Möglichkeiten bedeutet:

  1. die Nacht durchfeiern
  2. richtig früh aufstehen

Ich endschied mich für Variante zwei, denn ich war vom Wasserski so erledigt, dass ich wenigstens ein wenig Schlaf benötigte. Also verabredete ich mich mit Tanja um 4:35 Uhr auf dem Bahnhof Barmbek, wobei ich dann um 4 Uhr meine Wohnung verlassen musste – die Aufstehzeit könnt ihr euch sicher denken.

Man traf sich Barmbek und wir fuhren dann gemeinsam nach St. Pauli zur Davidwache. Durch unser rechtzeitiges Erscheinen, was ich persönlich sehr gut fand, zeigte mir Tanja noch die beiden Eingänge der Herbertstraße – Opa, endlich weiß ich genau wo sie ist, war aber noch nicht drin – und welche Clubs dort so angesagt sind, also in der Nähe der Wache. Außerdem fand ich extrem wie die “leichten Damen” sich den Kerlen in den Weg geschmissen haben. Zum Glück war ich in weiblicher Begleitung unterwegs. Und ich muss leider anmerken, dass in der Oranienburger Straße in Berlin wirklich hübschere Frauen stehen.

Gegen halb 6 kamen dann, wie versprochen, die restlichen Fischmarktbesucher und wir gingen geschlossen los. Als ich dann die Treppen beim Jungfernsteig runterging, merkte ich den Muskelkater vom Vortag extrem in meinen Beinen und meine Fußsohlen spürte ich ebenso. Aber ich wollte nicht als Spielverderber sein und außerdem interessierte mich der Fischmarkt schon.

Wer sich wirklich Sonntags früh (bis 10 Uhr) den Markt ansehen möchte, der bekommt auf jeden Fall einiges geboten. So hab ich logischerweise mein traditionelles Lachsbrötchen gegessen. Auf dem Fischmarkt trennte sich dann ungewollt die Gruppe und so zog ich nur noch mit 3 Mädels über den Fischmarkt. Es gab dort richtig viel zu kaufen.

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extrem lecker

Ich hätte zum Beispiel einen riesen Obstkorb oder Süßigkeitenbeutel für jeweils 10,- EUR mitnehmen können, doch dann wäre mir mein Folgetermin nicht wirklich geglückt, denn ich hatte mich für Sonntagsbrunch um 11 Uhr im ALEX im Alsterpavillon eingetragen. Eingetragen ist ein wenig überzogen, eigentlich meinte ich damals nur: “Brunch klingt generell nett. Nun fehlt mir bloß als Info der genaue Ort, da ich mich (leider) auch noch nicht super auskenne”. Diese Aussage reichte um auf die Gästeliste zu kommen, was ich im Nachhinein nicht bereute.  Und weil der Brunch so lecker war, sind wir anschließend noch mit dem Boot durch die Außenalster gefahren und haben uns die Gegend vom Wasser aus angesehen.

Alles im allen, war der Tag also auch wieder alles andere als Entspannung, aber dafür haben sich heute nur Hamburger Neulinge getroffen, die auch langfristig in Hamburg sein werden und nicht nur temporär. Daraus ergibt sich dann ja vielleicht die Möglichkeit sich öfter zu sehen/zu unternehmen. – Wie meinte Sandra doch so treffend: “Ihr seid jetzt meine HH-Homies”. Recht hat sie.

Leider konnte ich durch die Trennung der Fischmarktgruppe Vroni nicht verabschieden, die heute gegen Mittag Hamburg wieder verlassen hatte. Daher möchte ich ihr auf diesem Wege noch alles Gute beim restlichen Studium wünschen.

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5 Kommentare zu “3 auf einen Streich”

  1. 1. Elke (Mum) sagte:

    Lachsbrötchen sind versnobt, der Fischfreak isst Matjes. Und ausserdem sollst Du Benno nicht so kurz vorm Schlafengehen mit irgendwelchen Fressssssvorschlägen nervös machen – ganz zu schweigen von den “DAMEN”, die wollte er auch schon immer mal live sehen. Aber- ich denke, wenn sie denn käme, …hätte r keine Zeit (o-Ton benno)
    Wat sind die Männer doch für Feiglinge…

  2. 2. Peter (Autor) sagte:

    Ich hab Lachs gegessen, weil die anderen gar kein Fischbrötchen wollten un da war Lachs die beste Alternative. Außerdem werde ich sicher nochmal dahin gehen und dann gibt’s auch Fotos mit Matjes.

    Männer sind keine Feiglinge, nur nicht so wie ihr denkt, das wir sind. ;)

  3. 3. Opa sagte:

    Hallo Enkel,
    na da bist Du ja nun endlich mal in andere Gefilde gekommen. Und dazu mit weiblichen Bodyguards, aber immerhin. Wenn du dich vor leichten Damen schützen willst, dann nimm Knoblauch, nach einer alten deutschen Volksweisheit “schreckt dies die Weiber ab”. Aber dann sicherlich auch die
    anderen. Spaß beiseite. Gut daß du nun in der Freizeit nicht nur digital lebst.
    Lern HH kennen und wenn dann Deine Enkel dort leben, dann sind diese nach der dort herrschenden Meinung echte Hamburger. Aber nicht solche von Burger King.
    Hau rein und lass` knacken.
    Opa

  4. 4. Peter (Autor) sagte:

    Ich hab auch vorher nicht nur “Dicke Tal” gelebt, doch vorher kannte ich halt nicht wirklich viele Leute in HH, dass hat sich jetzt echt schlagartig jeändert.

  5. 5. Opa sagte:

    Na, gut.Aber ich muß noch etwas zu der Mitteilung Deiner Mutter=meiner Tochter sagen:Wenn ich auch der Auffassung bin, daß Lachsbrötchen nicht unbedingt das Wahre sind, Matjes gehört bestimmt nicht aufs Brötchen. Als echter an der Waterkant geborener und aufgewachsener Fischkopp weiß ich,daß auf ein Fischbrötchen ein sauer eingelegter Hering mit viiiieeeel Zwiebeln gehört. Matjes kann man zu Pelltüften essen, am besten schmeckt er aber direkt aus der Dose von Lysell, in Sahnensauce eingelegt.
    Glaubs nur
    OPA

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