gravatar Kinobesuch und kurz Hancock

5. Juli 2008 um 21:02 Uhr von

Am Donnerstag kam der Film Hancock in die Deutschen Kinos. Und da dieser Film aus der Werbung her schonmal nicht so schlecht aussah, wollte ich diesen auch gleich am Erscheinungstag sehen.

Möchte jetzt eigentlich garnicht so sehr viel über den Film verraten, außer dass ich dank Carsten F. zum Abspannsitzenbleiber mutiert bin und man bei diesem Film in keiner Weise sogleich panikartig das Kino verlassen sollte, wenn der Abspann anfängt. – So ist es nämlich in meiner Vorstellung um 20:30 Uhr im UCI Smart City passiert, dass alle nach dem Begin des Abspannes aufsprangen und dann die Hälfte der Kinobesucher links auf den Stufen stehengeblieben sind. Bleibt einfach ruhig sitzen.

Meine Beitrag soll aber über das drumherum, also das Kino erzählen. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Kinogänger. Man könnte sogar behaupten, dass ich es als Hobby betrachte – wenn gute Filme laufen. Da ich auf dem Weg zum Kino mit meinem Opa telefoniert hatte und er meinte, dass ich doch viel zu alt für “so’n Quatsch” bin, möchte ich diesen Artikel eigentlich ihm widmen.

Wer kennt es nicht, die Wartezeit bis endlich der Film anfängt. Also ich meine jetzt die Werbung vorher. Die war bei mir mal 30 Minuten lang. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern welchen Film ich da eigentlich sehen wollte. Zurück aber zu diesem Donnerstag. Ich saß also im Kino und sah die leidige Werbung. Dann folgte auf einmal folgender Werbespot:

Und genau aus diesem Grunde geh ich ins Kino. Klar, ich habe auch viele DVDs daheim, aber das Feeling Kino ist einzigartig. Man ißt seine Nachos mit Käse, trinkt seine Cola und vergißt einfach mal für 120 Minuten (oder wie lang der Film dann auch ist) einfach alles um sich rum.

Der Weg vor dem Kinobesuch war aber auch schon eine Pracht. Ich fuhr in meinem Bus der Linie 171 und hörte Musik (mit Kopfhörern), als neben mir ein Teenie (höchstens 15 Jahre jung) Platz nahm und telefonierte. Ich habe ja nichts gegen telefonieren in Bus/Bahn usw., denn das mache ich ja selber auch. Aber ich konnte echt jedes Wort durch meine Musik hindurch hören. Das Beste daran war aber der Inhalt.

Er muss sich mit einem Kumpel über (scheinbar) seine Flamme/Freundin unterhalten haben. Jedes zweite Wort in dem Telefonat war: “Dicka”. Also als Beispiel: “Eh Dicka, da hab ich doch, Dicka…” Es war echt nervend.

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