gravatar Woche 1 (oder Icke aus Berlin)

5. April 2008 um 16:01 Uhr von

So nun ist auch meine erste Woche erfolgreich in Hamburg beendet worden. Wie ja Anna-Lena schon in ihrem zwei Beiträge berichtet hatte, waren wir eigentlich am Freitag verabredet, aber dazu später mehr.

Mein letzter Beitrag war vom zweiten Tage meines Jobs, damit fehlen ja noch zwei Arbeitstage und die wollte ich natürlich nicht vorenthalten. Der Mittwoch verlief dann eigentlich nicht weiter stressig, doch ich schaute im Internet nach der Bank (die wurde vorgegeben) für meine Kaution. Öffnungszeiten bei der Dresdner Bank sind auch in Hamburg richtig mies. So hatte sie Mittwoch schon zu und am Donnerstag nur bis 18 Uhr.

Also ging ich dann am Donnerstag zur Bank (für Ortskundige: direkt am Berliner Tor) und eröffnete das Konto, auf welches es unschlagbare 0,5 Prozent Zinsen gibt. Ich wette, das ist ein Spezialtarif für meine Hausverwaltung, aber auch egal. Auf dem Weg zur Bank stieg ein Polizist in die U-Bahn (übrigens wird in Hamburg jetzt die vierte U-Bahn gebaut) ein, was ja nicht weiter verwerflich ist, aber das lustige war sein Namensschild, welches auf seiner Brust zu sehen war. Sein Name lautete doch wirklich “Kopp”. Mit dem Namen muss man einfach zur Polizei gehen oder?

Nach dem Bankbesuch holte ich mir noch einen DVB-T Empfänger von Hauppauge (meiner war aber billiger, als dort ausgewiesen). Und dann fuhr ich “heim”. Mein Mitbewohner (er schreibt sich mit K) hatte ich ein ultrabreites Toshiba Laptop und auch ein DVB-T Empfänger gekauft. Seiner war leider entweder nicht Vista kompatibel oder einfach nur defekt. Jedenfalls fuhren wir zum MediaMarkt und tauschten den Stick um.

Am Freitag wollte ja dann eigentlich durch Vorverlegung meiner Mittagspause Anna-Lena treffen, doch bei mir wurde ein Meeting um 11 Uhr angesetzt. Erste Infos lauteten, dass diese ca. 1 Stunden gehen würden. Nichts gibts, denn wir kamen erst zu 13:30 Uhr raus und somit konnte ich das Treffen komplett in den Wind schießen. Für um 16 Uhr war dann noch eine Telko einberufen und diese fiel leider aus, obwohl mich das mal interessiert hätte, wie man so live Telkos macht.

Ich bin dann etwa gegen 16:45 Uhr in der Firma raus und wollte mein Koffer holen/packen. Dann rief ich wie schon beschrieben bei Anna-Lena an um zu erfahren, dass sie noch nicht auf dem Bahnhof warte. Mein Zug sollte eine Stunde später gehen und somit bin ich spontan zum Hbf gefahren, um wenigstens noch kurz Tschüss zu sagen. Die Fahrt war aber ein wenig mehr als 15 Minuten.

Um mich zu verteidigen, ich hab nicht ohne Punkt und Komma geredet, denn (und das ist der Bezug im Thema dieses Artikels) ich musste mich wirklich zusammenreißen – klappte nur nie – um nicht von “icke” zu reden. Selbst mein Chef meinte zu mir (Dienstag oder Mittwoch), dass ich für ihn doch mehr Berliner sei. Aber die Rache kommt noch, wenn nämlich Anna-Lena in ihren hessischen Slang verfällt und dann werde ich darüber lachen.

In dem Zusammenhang geschwätzig fällt mir aber noch mein “Zimmergenosse” auf Arbeit ein. Er wurde mir als ruhiger Kollege vorgestellt und das stimmt auch. Soll jetzt nicht böse klingen, aber er redet wirklich nur das nötigste. Vielleicht sollte ich mir ihn als Vorbild nehmen und dann in die Programmierer-Klischees zurückfallen.

Die Fahrt nach Berlin war recht ruhig. Ich hab die gesamte Zeit (okay 10-15 Minuten fehlen) DVD geschaut (“Ausgeflittert in 7 Tagen”) und dadurch verging die Zeit richtig wie im Fluge. Abends hatte ich mich dann noch mit den “Idioten” vom ServiceDesk getroffen und hab noch immer Haarwurzelkatar. Aber es wird schon besser. Werde mich dann jetzt dran machen, die Fotos vom Handy zu überspielen, damit ich diese noch nachliefern kann.

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3 Kommentare zu “Woche 1 (oder Icke aus Berlin)”

  1. 1. anna-lena sagte:

    Eisch verfall net in maanen hessischen slang… kannste lang druff wadde maan libbster :o )

  2. 2. Peter (Autor) sagte:

    Krass, den Satz hab ich sogar beim ersten Lesen verstanden, dann ist ja hessisch doch nicht schlimm. Vielleicht ist hierbei entscheidend, dass ich es gelesen hab und nicht gehört. Kann mir vorstellen, dass es beim Hören extrem schwerer werden wird.

  3. 3. anna-lena sagte:

    tja… da musst du mich mal babbeln hören :)

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